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Als urbane Marke ist MINI weit über das Auto hinaus an urbanen Entwicklungen und modernen Lebensmodellen interessiert. Mit seiner neuen Dialogreihe „Über Morgen.“ stellt MINI sich den drängenden Gegenwarts- und Zukunftsfragen. Es geht um die Lebensqualität in unseren Städten, Fragen nach kreativen Wohnkonzepten und um soziales Bewusstsein.

Gemeinsam mit unseren Gästen und Kunden möchten wir herausfinden, was die Menschen von heute und morgen bewegt.

Bislang fanden bereits zwei Veranstaltungen in der Reihe „Über Morgen.“ in den MINI Filialen der Euler Group statt.
Bei MINI Euler in Hofheim sprachen am 13. September 2018 die beiden Architekten Tim Driedger (in_design architektur, Frankfurt) und Julius Kranefuss (Zweidrei Architekten, Berlin) über KREATIVE RAUMKONZEPTE & NEUE WOHNMODELLE. Ein inspirierender Abend mit spannenden Einblicken in die Architektur der Zukunft.

Am 29. November 2018 haben wir nach Pirmasens eingeladen, um dort über NACHBARSCHAFT & COMMUNITY“ zu sprechen. Speaker an diesem Abend waren Norbert Becker vom DiakonieZentrum Pirmasens, Steffen Hess, Fraunhofer IESE in Kaiserslautern, sowie Pamela Lieb (Über den Tellerrand e.V.). Ebenfalls ein erkenntnisreicher Abend mit tollen Gesprächen!

Die Reihe „Über Morgen“ wird im kommenden Jahr fortgeführt.


Informationen zu den bisherigen Speakern

 

Thema: Kreative Raumkonzepte und neue Wohnmodelle

 

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Tim Driedger

Zukunftshafen Frankfurt e.V. / in_design architektur

 

 

Themenschwerpunkt: Weiterentwicklung und Förderung ressourcenschonender Bauweisen/ gelebte Nachhaltigkeit. Tim Driedger ist Mitinhaber des 2008 gegründeten interdisziplinären Architekturbüros in_design architektur in Frankfurt am Main, Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt sowie Vorstand des 2018 gegründeten Vereins Zukunftshafen Frankfurt e.V. Sowohl bei der Arbeit als Architekt und in der Lehre, als auch im Rahmen des Engagements für die Denkfabrik des Zukunftshafens liegt sein Interessensschwerpunkt in der Weiterentwicklung und Förderung ressourcenschonender Bauweisen. Der Verein Zukunftshafen Frankfurt will einen Beitrag zur Entwicklung, Erprobung und Umsetzung einer gelebten Nachhaltigkeit leisten. Hierbei stehen eine Einbindung der Gebäudenutzer, energieeffizientes Bauen und hierauf bezogener ein Dialog mit Herstellern gleichermaßen im Fokus wie eine ‚Stadtentwicklung von unten‘, Mobilitätskonzepte und Aspekte der Flüchtlingshilfe.
So wird die Frage, wie alle am Bau schaffenden in ihrem Handlungsbereich möglichst ressourcenschonend arbeiten können - und mit welchen Materialien und Bauteilen in der Zukunft Gebäude errichtet werden können, die einen möglichst nachhaltigen Ansatz verfolgen. 

www.indesign-architekten.de


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Julius Kranefuss

Zweidrei Architekten Berlin


Julius Kranefuss studierte bis 2007 Architektur an der Bauhaus Universität in Weimar. Ihn interessieren interdisziplinäre Ansätze, Fragen nach der Auswirkung neuer Median auf Architektur und Produktdesign sowie die Anwendung des ökologischen Bauens, der Energieeffizienz und integrativer Gebäudetechnik. Seit 2010 ist er Inhaber des jungen Büros Zweidrei Architekten in Berlin, das immer spannende, innovative Lösungen statt altbekanntem finden will.

https://zweidrei.eu


Thema: Nachbarschaft und Community

Norbert Becker

DiakonieZentrum Pirmasens

Geboren in St. Ingbert, nach dem Abitur: Studium der Theologie und Philosophie in Bethel, Tübingen und Heidelberg. Nach dem Examen: Gemeindepfarrer im Pirmasenser „Winzler Viertel“.

Seit 1986 ist Norbert Becker im DiakonieZentrum tätig und engagiert sich unter anderem in der Entwicklung neuer Konzepte, vor allem neuer Wohnformen im Alter. Seit 2008 ist er Theologischer Vorstand des Unternehmens.
Das 1853 als Unterstützungsverein bzw. Heim für elternlose Kinder (Protestantisches Waisenhaus) gegründete DiakonieZentrum Pirmasens ist eine kirchliche Anstalt des öffentlichen Rechts. Als generationsübergreifende Einrichtung ist das DiakonieZentrum sowohl eine verlässliche Größe im Bereich der Alten- und der Jugendhilfe sowie der Hospizarbeit als auch ein wichtiger Arbeitgeber für derzeit fast 600 Mitarbeitende in der Region Südwestpfalz.

Als Ort für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen steht das DiakonieZentrum in der Öffentlichkeit, quasi mitten im Leben und fungiert somit als verlässlicher Partner für die Region Pirmasens, Zweibrücken und den Kreis Südwestpfalz. Das heißt „Leben teilen“ im Sinne des DiakonieZentrums Pirmasens.

In Sachen Wohnkonzepte hat das Diakonie Zentrum Pirmasens Vorbildcharakter: So bieten z.B. die neuen Räume in der Waisenhausstraße in Pirmasens ausreichend Platz, um neue Ideen und Angebote rund um das Thema „Neue Wohnformen“ zu entwickeln und bietet Lösungen gegen eine so genannte Vereinsamung im Alter. Nachbarschaftliche Gemeinschaft, Ehrenamt und gemeinsame Aktivitäten werden aktiv gefördert. Im Sommer 2018 wurde das zweite Wohnhaus auf dem Gelände des DiakonieZentrums bezogen, so dass die Bewohner von weiteren 20 Wohnungen nun ebenfalls von dieser innovativen Wohnform profitieren.


Steffen Hess

Digitale Dörfer.

Steffen Hess leitet am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern das Forschungsprogramm „Smart Rural Areas“, das sich zentral mit der Digitalisierung von ländlich geprägten Regionen beschäftigt.

Jobs sind rar, Läden geschlossen und der Bus fährt nur einmal am Tag: Welche Lösungen bietet die Digitalisierung für die Probleme ländlicher Regionen? Dies testen das Fraunhofer-Institut IESE und Rheinland-Pfalz mit dem Projekt Digitale Dörfer. Herzstück ist eine Plattform, die den Zugriff auf verschiedene digitale Dienste ermöglicht: Über einen Online- Marktplatz etwa bieten lokale Händler Waren an, eine Dorffunk-App fördert Austausch, die Dorfnews senden regionale Nachrichten. Auch nachbarschaftliche Lieferservices und Mitfahrgelegenheiten lassen sich per App organisieren. So stärkt digitale Technik den Zusammenhalt im Dorf und unterstützt die Menschen, Herausforderungen gemeinsam zu meistern.


Pamela lieb

Über den Tellerrand.

Vielfalt in der Nachbarschaft -

Wie 'Über den Tellerrand' Menschen verschiedener Kulturen zusammenbringt

Es gibt über 30 offizielle Satelliten von Über den Tellerrand e.V. Gemeinsam stehen diese für ein mehrfach ausgezeichnetes Integrationskonzept mit Dachorganisation in Berlin. Das Ziel ist es, in ganz Deutschland Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und Beheimateten zu ermöglichen.

Das schaffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Über den Tellerrand durch gemeinsames Kochen und Essen, denn Kulturaustausch geht durch den Magen.
Jeder Mensch ist ein gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft und kann diese aktiv mitgestalten.

Den Standort in Frankfurt gibt es seit September 2015. Seitdem wird regelmäßig mit mehr als 50 Teilnehmenden zu unterschiedlichsten Anlässen und an wechselnden Orten gekocht.


Impressionen von MINI „Über Morgen“ in Hofheim